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Freitag, 28. Mai 2010

Einladung zur Präsentation der Arbeiten aus der interkulturellen MEDIENWERKSTATT LAVANTTAL


Einladung / Vabilo

Das KÄRNTNER MEDIENZENTRUM FÜR BILDUNG UND UNTERRICHT lädt zur Präsentation der Schülerarbeiten aus der

INTERKULTURELLEN MEDIENWERKSTATT LAVANTTAL - MEDNARODNA MEDIJSKA DELAVNICA

Am 22. JUNI 2010 UM 19 UHR im KULTURSAAL LAVAMÜND
Am 23. JUNI 2010 UM 12 UHR im INFO-CENTER IN DRAVOGRAD/UNTERDRAUBURG


VOLKSSCHULE LAVAMÜND | HAUPTSCHULE LAVAMÜND | OS NEZNANUH TALCEV DRAVOGRAD / SLOVENJIA HAUPTSCHULE ST. PAUL | VOLKSSCHULE MARIA ROJACH

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Sonntag, 25. Oktober 2009

Ein Apfel der unter der Erde wächst








Die 4. Klasse besucht den Erdäpfelbauer Winfried Markut in Maria Rojach.

Die Familie Markut baut Kartoffeln an und verkauft sie. Alle Spar-Geschäfte Kärntens werden damit beliefert.

Kartoffeln werden im April gesetzt und im September geerntet.
4.000 Tonnen Erdäpfel werden jährlich aus den Äckern geholt. Am Kartoffelkraut merkt man, wenn die Kartoffel reif ist. Ist es welk, kann man mit der Ernte beginnen. Der Kartoffelroder ist dabei sehr hilfreich.

Die Kartoffeln werden in eine Halle gebracht. Dort werden Erdäpfel, die verkauft werden sollen gewaschen, sortiert und in Säcke abgefüllt. Die ungewaschenen Kartoffeln werden in Kisten im Dunklen gelagert, sie halten so länger. Nicht für den Verzehr geeignete Erdäpfel werden auf den Acker zurückgeworfen, sie werden zu Dünger.

Auf der ganzen Welt gibt es etwa 4.000 Erdäpfelsorten. In Maria Rojach wachsen acht Sorten, aufgeteilt auf siebzig Hektar. Ein Acker wird nur alle vier Jahre mit Kartoffeln bepflanzt! Dann muss sich der Boden wieder erholen! Die Kartoffel ist eine besondere Frucht. Sie enthält viel Kalzium und Vitamine.

Die Familie Markut wurde zu einer Kartoffelbauer-Familie, als der Kuhstall der Familie vor 9 Jahren abbrannte. “Damals haben wir auf Erdäpfelproduktion umgestellt“, sagt Herr Johannes Markut! Das Saatgut holt die Familie von Heribert Nießl, einem Bauer aus der Region.

Kartoffeln lassen sich zu vielen köstlichen Speisen wie Kartoffelpizza, Kartoffelsuppe, Kartoffelsalat, Kartoffelpüree, Kartoffelbrot verarbeiten und sind ein wichtiges Nahrungsmittel.
Wir können uns ein Leben ohne Kartoffeln nicht vorstellen. Zum Schluss bekommen alle Besucher von der Eräpfelbäuerin Christa Markut Kartoffeln geschenkt.

Es ist schön, dass es in unserer Region Kartoffelbauern wie die Familie Markut gibt!

Die acht Kartoffelsorten:

Ditta, Krone, Serafina, Mirabelle, Agria, Tosca, Juwel, Agatha.


TEXT | 4. Klasse VS Maria Rojach
FOTOS | PHINO, eranger

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Donnerstag, 22. Oktober 2009

Zoff in der Apfelschale


Maria Rojach: Der einsame Lavanttaler Bananenapfel wird vermisst. Der Apfel wurde vor drei Tagen das letzte Mal gesehen!

Ein Lavanttaler Bananenapfel ist traurig! Seine Apfelfreunde, lauter Lederäpfel, mögen ihn nicht. Die Lederäpfelgruppe spottet den gelbroten, einsamen Bananenapfel aus. Schimpfwörter wie “schiacher, ekliger Apfel du gehörst nicht hierher in diese Gruppe". Jeden Tag wird der gelbrote Apfel aus der Schüssel gestossen! Der Apfel ist schon so verletzt, dass er viele braune Flecken und Dellen bekommen hat. Dabei möchte der Apfel doch so gerne gegessen werden. Der gelbrote Apfel hat Angst, weggeworfen zu werden.

Weil der Hausfrau Apfelsine Apfelmus der Streit zu viel wurde schritt sie zur Tat. Sie presste alle Äpfel zu Apfelsaft aus, plötzlich waren alle Äpfel gleich und sie wurden bald weggetrunken! Wir werden den Lavanttaler Bananenapfel nicht wiedersehen!

TEXT | SchülerInnen der VS Maria Rojach
FOTO | PHINO

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Dienstag, 20. Oktober 2009

Chef über 600.000 Äpfel





Gemmersdorf: Dietmar Kainz ist Obstbauer! Er produziert Äpfel, Saft, Most und Schnaps. Jedes Jahr erntet er 600.000 Äpfel, das sind 100.000 Kilo!

Ein Apfelbaum kann 20 Jahre alt werden. Herr Kainz hat 14 Apfelsorten auf seinem Hof! Sein Lieblingsapfel ist die Rubinette. Jedes Jahr setzt Herr Kainz Obtsbäume, jedes Jahr erntet er die Früchte seiner Arbeit. Die Äpfel werden mit Netzen vor dem Hagel geschützt. Im Frühjahr werden die Blüten von den Bienen befruchtet. Dann entsteht der Apfel. Ein Apfel besteht zu 85 % aus Zuckerwasser, der Rest ist Fruchtfleisch. “Ich bin stolz auf meinen Beruf weil Äpfel gesund sind, weil wir ein Nahrungsmittel erzeugen” sagte Herr Kainz bei einer Führung im Oktober 2009. Nach der Ernte werden die Äpfel in der Lagerhalle bei 2,3 Grad gelagert.

Der Bauernhof der Familie Kainz ist vier Hektar groß! 6.000 Obstbäume werden bewirtschaftet. Herr Kainz hat einen Teich mit Bewässerungspumpe gebaut, dass ihm das Wasser nicht ausgeht. “Zwei Monate lang kann ich meine Plantage mit dem Wasser aus dem Teich bewässern” sagt Herr Kainz. Die Familie schenkt unserer Schule während des ganzen Schuljahres Äpfel für die gesunde Jause. Der Apfel ist das gesündestes Fastfood das wir kennen. Im Lavanttal wachsen die Äpfel besonders gut, weil das Klima passt und die Hanglagen stimmen!

TEXT | 3. Klasse, der VS Maria Rojach
FOTOS | Medienreferent Philipp NOVAK

Weitere Infos zum Bauernhof der Familie KAINZ findet ihr hier

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