Dienstag, 3. November 2009

media literacy AWARD für Medienprojekt der HS Lavamünd













Hohe Auszeichnung für Medienprojekt der Hauptschule Lavamünd

Wien, Lavamünd. Schülerinnen und Schüler der HS Lavamünd mit ihren LehrerInnen Annemarie Kolbenbauer und Juliana Spendel werden diese Woche vom Bildungsministerium mit dem begehrten media literacy AWARD für ihre Medienprojekt „Die Macht des Wortes“ ausgezeichnet.

Der media literacy AWARD wird jährlich für die besten und innovativsten medienpädagogischen Projekte an europäischen Schulen vergeben.


„Die Macht des Wortes“ - Proketbeschreibung

„Des Daseins eigentlicher Anfang macht die Schrift.“ – 20 SchülerInnen aus Lavamünd bringen ihre ganz persönliche Auseinandersetzung zu dieser Thematik in einem multimedialen Medienprojekt zum Ausdruck. Entstanden sind ein Animationsfilm und ein Buch über die Bedeutsamkeit von Buchstaben und Wörtern und eine Lern-CD zum Üben der deutschen Grammatik.

Die Heraklit zugeordnete Aussage bekommt einen ganz neuen Stellenwert. Facetten des Themas Sprache werden beleuchtet – vom Buchstaben bis hin zur Satzgrammatik. Der Beitrag lädt ein zur Reflexion über den eigenen Sprachgebrauch und erinnert daran, wie essenziell Sprache und Schrift für die Gesellschaft sind und seit jeher waren.

Am Gesamtprojekt „Worte werden wahr“ arbeiteten SchülerInnen verschiedener Leistungsgruppen zwei Jahre lang und kreierten über die multimedialen Projektelemente hinaus ein Bilderbuch zum Aufbau von Sprache. Präsentiert wurde „Die Macht des Wortes“ unter anderem im Rahmen der Europa-Ausstellung 2009 im Benediktinerstift St. Paul und auf dem Trickfilmfestival in Klagenfurt. Zusammengefasst, ein facettenreiches Projekt, das einen weiten Bogen spannt von der Entstehung der Schrift über deren Macht bis hin zu praktischen Übungsbeispielen für die deutsche Grammatik.


Als Lehr- und Lernziele werden in der Projektbeschreibung angeführt:

  • Prozessorientierte Entwicklung der Sprachkompetenz von der Buchstabenebene über die Wort-, Satz- und Textebene.
  • Handlungsorientierte Entwicklung der Medienkompetenz
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Macht des Wortes bis hin zur Macht der Sprache in Gesellschaft und Religion

Jurybegründung

Der Trickfilm sowie das Hör- und Bilderbuch zum Projekt zeigen eine kreative und in aufwändiger, liebevoller Teamarbeit erstellte Fantasiegeschichte rund um sinnsuchende Buchstaben und die Macht des Wortes. Ergänzt wird das multimediale Projekt durch ein interaktives Grammatik-Lernprogramm. Das „Making of“ zum Trickfilm macht den Einsatz und die Begeisterung der SchülerInnen am Projekt, aber auch die umfassenden Lernerfahrungen deutlich: vom Erstellen der Texte, des Storyboards und der Audio-Dateien über die grafische Umsetzung von Film und Buch bis hin zur Projektpräsentation. Die Jury findet: eine eindrucksvolle Leistung!

Das Team des Kärntner Medienzentrums gratuliert den Preisträgern zu diesem eindrucksvollem Projekt!


Den Trickfilm gibt es hier

Hier gibt`s das Video zur Preisverleihung.

HS Lavamünd

Media Literacy Award

Europa Ausstellung 2009

Kärntner Schulnetz



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Dienstag, 27. Oktober 2009

Dravograd fotografisch entdeckt





Auf eindrucksvolle Weise demonstrieren die Schüler der OS Dravograd, wie durch die fotografische Betrachtungsweise ein Ort zu einem ganz besonderen Erlebnis werden kann.

Durch die intensive Beschäftigung mit neuen und ungewohnten Motiven rücken sie besondere Details ihrer Stadt ins rechte Licht. Entstanden sind die Fotos bei Fotowanderungen in und um Dravograd. Unterstützt wurden die FotografInnen bei ihren Entdeckungsreisen von Medienreferenten Rudi Saupper.


DAS FOTOTEAM

Stefan Stokanovic
Albin Zohorovic
Tina Flis
Klemen Krivec
Miha Pecnik
Sandra Kadiš
Klementina Tajzel
Anika Plešivcnik
Jure Doberšek
Vid Lebic
Igor Vitrih

Sonntag, 25. Oktober 2009

Wir lernen den Bildern das Laufen













St. Paul. Voller Begeisterung starteten am 13. Oktober Schüler der 3. und 4. Klassen der HS St. Paul mit dem 1. Teil des Trickfilmseminars.

Projektbetreuerinnen: Hermine Vasold, Evelyn Wildberger
Trickfilmreferent: Johann Rauter
FOTOS: Evelyn Wildberger

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Ein Apfel der unter der Erde wächst








Die 4. Klasse besucht den Erdäpfelbauer Winfried Markut in Maria Rojach.

Die Familie Markut baut Kartoffeln an und verkauft sie. Alle Spar-Geschäfte Kärntens werden damit beliefert.

Kartoffeln werden im April gesetzt und im September geerntet.
4.000 Tonnen Erdäpfel werden jährlich aus den Äckern geholt. Am Kartoffelkraut merkt man, wenn die Kartoffel reif ist. Ist es welk, kann man mit der Ernte beginnen. Der Kartoffelroder ist dabei sehr hilfreich.

Die Kartoffeln werden in eine Halle gebracht. Dort werden Erdäpfel, die verkauft werden sollen gewaschen, sortiert und in Säcke abgefüllt. Die ungewaschenen Kartoffeln werden in Kisten im Dunklen gelagert, sie halten so länger. Nicht für den Verzehr geeignete Erdäpfel werden auf den Acker zurückgeworfen, sie werden zu Dünger.

Auf der ganzen Welt gibt es etwa 4.000 Erdäpfelsorten. In Maria Rojach wachsen acht Sorten, aufgeteilt auf siebzig Hektar. Ein Acker wird nur alle vier Jahre mit Kartoffeln bepflanzt! Dann muss sich der Boden wieder erholen! Die Kartoffel ist eine besondere Frucht. Sie enthält viel Kalzium und Vitamine.

Die Familie Markut wurde zu einer Kartoffelbauer-Familie, als der Kuhstall der Familie vor 9 Jahren abbrannte. “Damals haben wir auf Erdäpfelproduktion umgestellt“, sagt Herr Johannes Markut! Das Saatgut holt die Familie von Heribert Nießl, einem Bauer aus der Region.

Kartoffeln lassen sich zu vielen köstlichen Speisen wie Kartoffelpizza, Kartoffelsuppe, Kartoffelsalat, Kartoffelpüree, Kartoffelbrot verarbeiten und sind ein wichtiges Nahrungsmittel.
Wir können uns ein Leben ohne Kartoffeln nicht vorstellen. Zum Schluss bekommen alle Besucher von der Eräpfelbäuerin Christa Markut Kartoffeln geschenkt.

Es ist schön, dass es in unserer Region Kartoffelbauern wie die Familie Markut gibt!

Die acht Kartoffelsorten:

Ditta, Krone, Serafina, Mirabelle, Agria, Tosca, Juwel, Agatha.


TEXT | 4. Klasse VS Maria Rojach
FOTOS | PHINO, eranger

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Donnerstag, 22. Oktober 2009

Lesen bildet


Besuch in der Stadtbücherei St. Andrä


In der Aktionswoche „Österreich liest“ stellen die Bibliotheken Österreichs die Lust am Lesen in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit. Im Rahmen dieser Lesewoche besuchen alle Schüler der VS Maria Rojach am 20.10.09 die Stadtbücherei St. Andrä.

Frau Gabriela Turni, die voriges Jahr den Kinderbuchpreis mit „Hey Kevin, Alter wach auf!“ gewann, stellt uns ihr neues Bilderbuch „Wolbert, die Fledermaus“ vor. Dafür heimste sie heuer den Bilderbuchpreis ein.

Mit Tüchern, Stofftieren, Papierfiguren spielt sie Situationen aus ihrem Buch nach.
Der Fledermausschüler Wolbert wird von allen verspottet, weil er ein miserabler Flieger ist.
Er fühlt sich immer einsam und traurig. Doch am Ende der Geschichte wird er der große Held, weil er alle Bewohner seiner Höhle rettet, bevor diese einstürzt.

Uns Schülern gefällt diese Geschichte sehr, weil ausgerechnet der Außenseiter, der von allen verspottet wird, die Höhlenbewohner rettet.

4. Klasse VS Maria Rojach


FÜR LESERATTEN:
Weitere Buchtipss findet ihr hier

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Zoff in der Apfelschale


Maria Rojach: Der einsame Lavanttaler Bananenapfel wird vermisst. Der Apfel wurde vor drei Tagen das letzte Mal gesehen!

Ein Lavanttaler Bananenapfel ist traurig! Seine Apfelfreunde, lauter Lederäpfel, mögen ihn nicht. Die Lederäpfelgruppe spottet den gelbroten, einsamen Bananenapfel aus. Schimpfwörter wie “schiacher, ekliger Apfel du gehörst nicht hierher in diese Gruppe". Jeden Tag wird der gelbrote Apfel aus der Schüssel gestossen! Der Apfel ist schon so verletzt, dass er viele braune Flecken und Dellen bekommen hat. Dabei möchte der Apfel doch so gerne gegessen werden. Der gelbrote Apfel hat Angst, weggeworfen zu werden.

Weil der Hausfrau Apfelsine Apfelmus der Streit zu viel wurde schritt sie zur Tat. Sie presste alle Äpfel zu Apfelsaft aus, plötzlich waren alle Äpfel gleich und sie wurden bald weggetrunken! Wir werden den Lavanttaler Bananenapfel nicht wiedersehen!

TEXT | SchülerInnen der VS Maria Rojach
FOTO | PHINO

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Dienstag, 20. Oktober 2009

LOMO goes Lavamünd












Wir, die Schüler der 4. Klasse der VS Lavamünd, freuten uns schon sehr auf Mittwoch, den 14. Oktober. Da besuchte uns nämlich Herr Mag. Angermann vom Kärntner Medienzentrum für Bildung und Unterricht. Zunächst suchten wir fleißig Begriffe, die mit der Fotografie zu tun hatten, wie z. B. Kamera, Akku, Speicherkarte, Motiv……

Herr Mag. Angermann erzählte uns viel über die Fotografie und zeigte uns auch eine über 100 Jahre alte Kamera. Das war sehr interessant. Dann erklärte uns Herr Angermann das Wesen der Lomographie und die einzelnen Kameras, wie etwa das Fischauge oder den Supersampler.

Bald wurden diese Kameras mit Filmen bestückt. Fast alle Schüler hatten auch die eigenen Kameras mit dabei. Schon ungeduldig warteten alle darauf, dass es endlich losging und wir fotografieren konnten. Bald marschierten wir durch den schönen Markt und machten uns schon unterwegs ans Fotografieren.

Ein prächtiges Paar. Beim Rathaus erwarteten uns in ihrer schönen Lavanttaler Sonntagstracht Frau Pucher und Herr Loibnegger von der Trachtengruppe Lavamünd. Sie begleiteten uns ein Stück des Weges und erzählten uns viel vom Trachtenverein. Wir erfuhren auch einiges über das Leben in alter Zeit. Natürlich konnten wir auch von ihnen schöne Aufnahmen machen.

Perspektivenwechsel. Auch am Drauspitz gab es für uns viel zu fotografiern. Wir überquerten die Draubrücke und konnten von einer anderen Perspektive Lavamünd fotografisch entdecken. Unser Weg führte auch zur Pfarrkirche und durch eine schöne Birnenallee in Pfarrdorf zurück Richtung Schulhaus. Immer wieder wurden Motive entdeckt, die mit unseren Kameras begeistert festgehalten wurden.

Trotz des kalten und stürmischen Wetters hat uns das Fotografieren viel Freude und Spaß bereitet. Das war für uns alle ein schöner und unvergesslicher Tag.



BILDER AM EIS. Unsere LOMO-Fotos werden auf einer großen Fahne (2,5 x 1 m) und auf Postkarten festgehalten. Diese Fahne wird in der in Europa einzigartigen Freiluftgalerie - BILDER AM EIS- am Weißensee präsentiert. Präsentation am 31. Jänner 2010.

FOTOWALL. Außerdem möchten wir noch eine Fotowall mit den digitalen Bildern und unseren LOMOs gestalten.

Martin: „Es war lustig mit der schwarzen Lomo zu fotografieren.“

Michelle: „ Mir hot g`folln, doss ma olle zomman zum Drauspitz gongan san und a die Frau Pucher hob`n fotografiern kinan!“

Melissa: „Es war cool, wie ich mit dem Fischauge fotografiert habe.“

TEXT | Schüler der VS Lavamünd | Herta Skubel
FOTOS | Herta Skubel


Infos zu LOMO gibt es hier
Infos zu BILDER AM EIS gibt es hier

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